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Galvanokrone
 

Was ist denn eine Galvanokrone?

Die Galvanokrone, eine Keramik-Krone mit Goldkäppchen, ist eine sehr spezielle und hochwertige Art der Verblendkrone, die sich für die Front- und Seitenzähne eignet.

Das Besondere daran: Der Metallanteil der Kronen besteht lediglich aus einer hauchdünnen Schicht (ca. 0,2 ­ 0,4 mm) reinem Gold.

Diese Goldschicht wird in einem hoch präzisen galvanischen Verfahren hergestellt, d.h. sie wird direkt auf den Modellstumpf aufgalvanisiert.

Daher ist die Galvanokrone von hoher Passgenauigkeit. Zwischen Krone und der natürlichen Zahnsubstanz bleibt nicht der kleinste Spalt, worin sich Beläge und Karies verursachende Keime sammeln können.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Entscheidung, welche Zahnersatzmaterialien und -methoden für den einzelnen Patienten gewünscht sind, ist auch die Frage der Allergieneutralität.

Beide Materialien der Galvanokronen, Gold wie Keramik, sind gesundheitlich unbedenklich und allergieneutral.

 

 

 

 

 

 

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Kronen

Bei weit fortgeschrittener Karies oder starkem Verlust von Zahnsubstanz ist die Versorgung mit einem Inlay oder einer Onlay/Teilkrone nicht mehr möglich.

Hier bietet sich mit der Überkronung des gesamten Zahnes eine in Bezug auf Ästhetik, Funktion und Haltbarkeit hochwertige Lösung. Eine künstliche Krone dient dem Wiederaufbau des Zahnes und wird von Zahnarzt und Zahntechniker so gestaltet, dass sie sich zu den Nachbarzähnen und den Zähnen im Gegenkiefer harmonisch eingliedert.

Eine Überkronung kann aber außerdem dazu dienen, Zahnfehlstellungen zu korrigieren. Wie bei Inlays (Einlagefüllungen) und Onlays/Teilkronen sind für die Versorgung mit einer Krone mindestens zwei Sitzungen erforderlich.

In der ersten Sitzung wird der Zahn präpariert. Anschließend werden die Abformungen des Ober- und Unterkiefers genommen und der Zahn mit einem Provisorium versorgt. Aus den Abformungen erarbeitet der Zahntechniker Modelle, die er in den Kaufunktions-Simulator einbaut und auf denen die Krone gestaltet wird.

Der Herstellungs-gang variiert je nach Kronentyp. Die definitive Befestigung von Kronen im Mund erfolgt in der Regel mit einem Spezialzement durch den Zahnarzt.

Vollgusskrone

Die Vollgusskrone wird vom Zahntechniker im Gussverfahren hergestellt. Die Grundlage dafür sind die vom Zahnarzt erarbeiteten Unterlagen.

Die Vollgusskrone besteht aus einer mundbeständigen Legierung, in der Regel aus einer Edelmetall-Legierung. Aus ästhetischen Gründen ist sie vor allem für den Seitenzahnbereich (Backenzähne) geeignet.

Vollgußkronen zeichnen sich durch eine große Stabilität und Verschleißfestigkeit aus; sie haben dadurch eine lange Lebensdauer.

Vollkeramikkrone (Mantelkrone)

Mantelkronen bestehen komplett aus einem nichtmetallischen Material, in der Regel Keramik. In den vergangenen Jahren wurden Vollkeramikkronen vorwiegend für die Frontzähne eingesetzt, da Keramik für den Seitenzahnbereich als zu spröde galt.

Heute steht mit der so genannten Hochleistungskeramik (auch Zirkonoxid genannt) ein Werkstoff zur Verfügung, der von der natürlichen Zahnsubstanz optisch nicht mehr zu unterscheiden ist, sie an Härte aber noch übertrifft.

Für die Herstellung einer Keramikmantelkrone gibt es im zahntechnischen Labor mittlerweile eine Vielzahl von Möglichkeiten. Die Kronen können auf dem Modellstumpf aus keramischen Massen in verschiedenen Arbeitsgängen gebrannt werden.

Neuere Verfahren nutzen aber auch, wie bei der Fertigung eines Keramikinlays geschildert, die Wachsmodellation oder andere Techniken. Die Kronen gehen nach der Fertigstellung zum Zahnarzt zurück, wo sie mit einem leichtfließenden Kunststoff oder Zement eingesetzt werden.

Vollkeramikkronen sind in der Gesamtbewertung die ansprechendste Lösung. Der durch die aufwändige Herstellung erforderliche höhere Preis wird mit einem Höchstmaß an Ästhetik, Funktionalität und Beständigkeit belohnt.

Verblendkrone

Mit einer Verblendkrone kann der Zahn optisch ansprechend nachgebildet werden. Sie besteht aus einem Metallgerüst (mundbeständige Legierung, in der Regeil aus einem Edelmetall), das im sichtbaren Bereich mit Kunststoff oder Keramik verblendet wird und so ästhetisch wesentlich ansprechender ist als die Vollgusskrone.

Bei der Präparation für die Verblendkrone wird mehr Zahnsubstanz abgetragen als bei einer Vollgusskrone, damit der Zahntechniker das Metall im sichtbaren Bereich mit zahnfarbenen Massen ästhetisch hochwertig verblenden kann.

Das Metallgerüst wird in der Regel gegossen, kann aber auch über andere zahntechnische Verfahren hergestellt werden. Die Verblendmaterialien Kunststoff oder Keramik stehen in einer Vielfalt von unterschiedlichen Zahnfarben zur Verfügung, was eine optimale Anpassung der Krone an die Nachbarzähne ermöglicht.

Die im Bild gezeigte Krone weist am Zahnhals einen schmalen, eventuell sichtbaren Saum aus Metall auf, der mit bestimmten Herstellungstechniken auch vermieden werden kann.

Kunststoffverblendkrone

Bei der Kunststoffverblendkrone wird der zahnfarbene Werkstoff schichtweise auf das Metallgerüst aufgetragen und ausgehärtet.

Anschließend wird die Verblendung individuell nach der Zahnform und -farbe des Patienten ausgearbeitet und hochglanzpoliert, so dass sie sich harmonisch in die Zahnreihe des Patienten einpasst.

Kunststoffverblendungen können sich im Lauf der Jahre verfärben und unansehnlich werden. Sie sind nur mäßig abrasionsfest und daher nicht geeignet für die Verblendung von Kauflächen.

Die Lebensdauer von Kunststoffverblendungen ist dementsprechend begrenzt. Defekte Kunststoffverblendungen können nur sehr selten direkt im Mund des Patienten repariert werden.

Keramikverblendkrone

Bei einer Keramikverblendkrone wird die keramische Masse in einem aufwendigen Schicht- und Brennverfahren auf das Metallgerüst aufgetragen.

Auch hier wird, wie bei der Kunststoffverblendkrone, die Zahnfarbe individuell ausgesucht. Keramische Verblendungen können vom Zahntechniker dem natürlichen Vorbild täuschend ähnlich nachgebildet werden; sie sind farbstabil und abrasionsfest.

Die Verbindung der Keramik mit dem Metall ist dauerhafter als diejenige von Kunststoff.

Zu beachten ist lediglich, dass diese Verblendmaterialien trotz ihrer großen Härte wie alle Keramiken und wie die natürlichen Zähne beim Aufbeißen auf harte Gegenstände oder auch beim ausgeprägten Zähneknirschen bruchgefährdet sind.

Die Reparatur defekter oder abgeplatzter Keramikstücke im Mund ist schwierig und nur sehr eingeschränkt möglich.

Stiftaufbau mit Krone

Ist ein Zahn durch Karies soweit zerstört, dass der Nerv (Pulpa) entfernt werden musste, führt der Zahnarzt eine so genannte Wurzelkanalbehandlung durch.

Das Gewebe des Nervs wird entfernt und durch eine Wurzelfüllung ersetzt. Da wurzelbehandelte Zähne mit der Zeit spröde werden, steigt das Risiko, dass sie abbrechen (frakturieren). Deshalb kann es sinnvoll sein, wurzelbehandelte Zähne zusätzlich mit einem Stiftaufbau zu stabilisieren.

Dazu wird ein Teil der Wurzelfüllung des Zahnes wieder entfernt und ein Stift angepasst. Der Stift sollte mindestens ebenso lang sein wie die Krone des Zahnes.

Es gibt vorgefertigte (konfektionierte) oder individuell gefertigte Wurzelstifte. Als Materialien finden mundbeständige Metalle (Titan) und Legierungen (auf Gold- oder Kobaltbasis) Verwendung, in bestimmten Fällen auch sehr feste Keramiken.

Nach der Anpassung des Stiftes wird entweder eine Abformung über den Stift genommen oder mit einem speziellen Kunststoff direkt im Mund ein Aufbau modelliert.

Bei beiden Herstellungsarten werden im zahntechnischen Labor die Aufbauten in Metall überführt und anschließend durch den Zahnarzt zementiert. Dann erfolgt die Präparation mit der nachfolgenden Abformung.

Die endgültige Krone wird im zahntechnischen Labor hergestellt. In geeigneten Fällen ist es möglich, den in der Zahnwurzel fest eingesetzten Stift direkt im Mund mit einem Aufbau zu versehen. Dies geschieht ähnlich wie das Legen einer direkten Füllung.

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